Greyhounds und Kinder

Als Familie mit Kindern fragen Sie sich natürlich, ob der Greyhound ein richtiger Familienhund ist und ob er sich mit den Kindern gut verträgt, sie toleriert und ob diese mit ihm spielen können.

Hier kommt es auch auf das Alter des Kindes/der Kinder an, denn Babys und Kleinkinder bis ca. 6 Jahre sind eher gefährdet, da die geistige Reife noch nicht soweit vorhanden ist, um die möglichen Gefahren zu erkennen, die von einem so großen Hund zwangsläufig ausgehen.

Ältere Kinder ab 10 Jahren können in bestimmten Situationen mit einem großen Hund schon besser umgehen und verstehen meist auch, was die Interaktion mit Tieren bedeutet.

 

Generell sei gesagt,  dass Greyhounds gute Familienhunde sind/werden können. Dies hängt auch ein Stück weit davon ab, wo Ihr auserwählter Greyhound herkommt und welche Erfahrungen er bereits gemacht hat.

Kommt er von einem Züchter, wo er im Haus aufgewachsen ist und die Kinder der Züchterfamilie/oder von Freunden/Nachbarn sich viel mit den Welpen beschäftigt haben? Oder ist der Greyhound „kinderlos“ beim privaten Züchter oder in einer großen Zuchtstätte aufgewachsen?

 

Für den Fall, dass Sie Kinder haben, wäre es einfacher, einen Greyhound auszuwählen, der Kinder kennt und weiß, wie er damit umzugehen hat. Was aber dennoch abermals nicht bedeutet, dass Sie Ihren Greyhound dann bedenkenlos mit dem Kind allein lassen sollten!

Jedes Tier hat seine Reizschwelle und Individualdistanz – diese gilt es zu respektieren.

 

Wenn Ihr Greyhound zum Beispiel gerade gefressen hat und in seinem Körbchen schlummert, ist dafür Sorge zu tragen, dass Ihre Kinder ihn in Ruhe lassen und ihn nicht stören, solange er schläft und/oder auf seinen Platz liegt.

Das Körbchen eines Hundes sollte für Kinder immer tabu sein – es ist sein Rückzugsort und seine Ruhezone!

 

Wenn Ihr Greyhound im Garten seine Runden dreht (dies geschieht generell in einem atemberaubenden Tempo), sollten Sie sicherstellen, dass Ihre Kinder nicht in seiner Laufbahn stehen oder versuchen mit ihm zu spielen. Das könnte ins Auge gehen, wenn der Greyhound in seiner Geschwindigkeit wegrutscht oder seine Bahn ändert – so schnell können Sie nicht reagieren, wie ein Zusammenstoß passieren kann – Knochenbrüche auf beiden Seiten sind keine Seltenheit!

 

Wenn gar ein Hase oder Eichhörnchen unmittelbar vor dem Greyhound den Weg kreuzt, werden selbst Sie als Erwachsener Mühe haben den Greyhound zu halten! Wenn Sie ihn nicht an kurzer Leine haben und er 2 Meter oder mehr Raum hat, kann es schon sein, dass eine zierliche Person oder eine Person, die nicht damit rechnet, durch die Kraft, die der Greyhound beim Antritt entwickelt, zu Boden gerissen wird.

Ein Kind könnte hier mitgeschleift und schwer verletzt werden.

Deswegen gilt: Ein Greyhound gehört beim Spaziergang an die Hand eines erwachsenen Menschen, der genau weiß, was er da an der Leine hat, nämlich einen Hetzjäger, der unter Umständen seine Kraft und Geschwindigkeit einsetzt, um in die Leine zu springen und auch danach eine geraume Zeit benötigt, um sich wieder zu beruhigen.

 

Sind Sie jetzt verunsichert und denken vielleicht darüber nach, ob doch eher ein kleinerer Hund oder ein Hund einer anderen Rasse besser zu Ihrer Familiensituation passt, ist das sicher eine gut zu überlegende Entscheidung!

 

Sollten Sie sich nicht schlüssig sein, etwas verunsichert, aber generell doch zum Greyhound tendierend, können Sie sich gerne an die

GREYHOUNDPATEN

wenden, dort können wir Ihnen Kontakte zu Familien mit Kindern und Greyhounds vermitteln, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

 

Über Tipps und Anregungen sind wir jederzeit dankbar!

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